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Klarheit statt Aktionismus: Wie Mentoring dabei hilft, die eigene Entwicklung bewusster zu gestalten

Berufliche Veränderungen sind selten einfach: Als sich Marlene Mösle beruflich neu orientierte, half ihr ein Mentoring bei MentorMe, Klarheit zu gewinnen und einen neuen Job zu finden. Desahlb führen wir bei WiM unsere Kooperation mit MentorMe auch in Zukunft fort.

Eine Person steht in einem Veranstaltungsraum vor einer projizierten Grafik mit der Überschrift „4HEILBRONN“, hält ein Smartphone für ein Selfie in die Höhe und trägt Unterlagen in der anderen Hand. Im Hintergrund sind Bühne und Präsentationsfläche zu sehen.

Neue Perspektiven entwickeln, Prioritäten setzen, den nächsten Karriereschritt strategisch angehen – das alles braucht Zeit, Klarheit und oft auch externe Unterstützung. Für Marlene Mösle war genau das der Ausgangspunkt, um sich für ein Mentoring bei MentorMe zu entscheiden und auf das eigene berufliche und persönliche Leben mit einem neuen Blickwinkel und aus einer gewissen Distanz zu blicken.


Eine bunt gestaltete Straßenbahn mit der Aufschrift „Ebbelwei-Express“ steht im Regen auf einem Abstellgleis. Daneben läuft eine Person mit Regenschirm über das nasse Gelände, im Hintergrund sind weitere Straßenbahnen und Bäume zu sehen.
Marlene vor dem Ebbelwei-Express in Frankfurt.

Marlene hat Geographie in Frankfurt und Turin studiert und arbeitete zuletzt als Projektmanagerin im Bereich Bürgerbeteiligung. Zuvor war sie im Fachzentrum Nachhaltige Mobilitätsplanung Hessen bei der Hessen Trade & Invest GmbH tätig. Außerdem ist Marlene seit fast 13 Jahren bei der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) als Schaffnerin im Ebbelwei-Express unterwegs.

Jetzt ist sie ganz frisch beim Rhein Main Verkehrsverbund (RMV) eingestiegen und betreut dort als Partnermanagerin im Bereich Vertrieb die Verkehrsunternehmen im RMV-Gebiet.


Schon seit Längerem hegte die 33-jährige den Wunsch, ihr Profil bewusster zu schärfen: ihre Stärken klarer zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen und zu reflektieren, in welchem Umfeld sie langfristig wirksam sein möchte.

Dabei ging es ihr zunächst weniger um den konkreten nächsten Karriereschritt, als vielmehr ganz grundsätzlich um Fragen wie: Was treibt mich an? Wo kann ich meine Kompetenzen sinnvoll einsetzen? Wie lassen sich Beruf und andere zentrale Lebensbereiche gut miteinander verbinden?

Im privaten Umfeld, mit Freunden und Familie, gab es dazu natürlich Gespräche und Rückmeldungen. Was Marlene jedoch fehlte, war ein Blick von außen, unabhängig, mit Erfahrung und Verständnis für ihre Situation. Jemand, der sie nicht nur bestätigt, sondern mit ihr gemeinsam strukturiert hinschaut, hinterfragt und Perspektiven eröffnet.

Deshalb nutzte sie die Möglichkeit, über Women in Mobility am Mentoring-Programm von MentorMe teilzunehmen und sich eine Mentorin oder einen Mentor außerhalb ihres privaten Umfeldes zu suchen. Nach der Anmeldung bei MentorMe hatte sie sehr schnell ein Match mit Astrid Munk, die zu ihrer Mentorin wurde. Astrid hat vielfältige Erfahrungen als HR-Leitung, Organisationsentwicklerin, Coachin und Mediatorin und bezeichnet sich selbst als „leidenschaftliche Möglichmacherin“.


Strategische Perspektiven beim Mentoring machen den Unterschied

Für Marlene und Astrid war der gemeinsame Austausch ein bewusst gewählter, geschützter Reflexionsraum, in dem beide ihre Erfahrungen teilen und voneinander lernen können. Was Mentee Marlene besonders hilfreich fand, war die strategische Perspektive ihrer Mentorin: „ „Ich habe direkt gemerkt, hier kann ich auf mehreren Ebenen etwas mitnehmen, nicht nur inhaltlich, sondern auch wie man überhaupt an Veränderungsprozesse rangeht, also auch methodisch viel lernen."

Vor der ersten Mentoringsitzung hatte sich Marlene ihre Ziele und Erwartungen notiert. Dabei nutzte sie eine Metapher, die ihr besonders am Herzen liegt: das Lebenshaus. „Man kann sich das Leben wie ein Haus mit vielen Zimmern vorstellen", erklärt sie. „Es gibt darin verschiedene Zimmer: eines für Erwerbsarbeit, eines für Familie, Freundschaften, verschiedene für Hobbys oder Ehrenamt." Die Crux: Es kann nicht jedes Zimmer gleich groß sein, manche sind klein, dunkel oder voller Spinnweben, andere groß und lichtdurchflutet. Nicht alle Zimmer können immer gleich gut gepflegt werden.

Ehrenamtliches Engagement ist bei der Wahlfrankfurterin ein großes Zimmer in ihrem Lebenshaus. Für sie nicht bloß Ausgleich nach einem stressigen Arbeitstag, sondern wichtiger Teil ihres Lebens. Als Vorstandsmitglied eines Vereins sowie als Orchestersprecherin im Hessischen Musikverband übernimmt sie quasi nebenbei Führungsaufgaben und Verantwortung. Hier zeigten sich im Mentoring ganz ähnliche Themen wie im Beruf: Werte, Kommunikation, Weiterentwicklung. Das bewusste Einbeziehen des Ehrenamts in den Prozess half ihr, ihr Profil als Ganzes zu betrachten und insgesamt mehr Struktur und Klarheit zu erlangen.

Im Mentoring hat Marlene an ihrem Lebenshaus gearbeitet und Impulse von ihrer Mentorin bekommen, für Beruf und Ehrenamt. Gemeinsam haben die beiden einiges umgestellt, ein paar neue Möbel aufgebaut und frische Farbe angebracht.

Am Ende des Mentoring-Prozesses stand ein deutlich geschärftes Selbstbild. Marlene hat Klarheit darüber gewonnen, wofür sie steht, welche Rahmenbedingungen zu ihr passen und wie sie ihr Stärken gezielter ausbauen und einsetzen kann. Für sie ist klar: „MentorMe hat mir dabei geholfen, meine eigene Entwicklung bewusster zu gestalten.“


Women in Mobility kooperiert mit MentorMe

Marlenes Erfahrung zeigt: Mentoring kann bei beruflichen Umbrüchen und der strategischen Karriereplanung einen echten Unterschied machen. Aber auch bei Themen jenseits des Berufs  kann es hilfreich sein, mit einem Sparringpartner beziehungsweise einer Sparringpartnerin einmal genau hinzuschauen. Deshalb freuen wir uns, dass wir als Women in Mobility euch auch in diesem Jahr wieder die Chance bieten können, vergünstigt am Programm von MentorMe teilzunehmen.

Mehr Infos zu MentorMe und unserer Kooperation gibt es hier.

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